HSG Hörstein/Michelbach – MSG Großwallstadt II 29:34 (8:16)

 

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit konnte sich die HSG gegen den Titelaspiranten achtbar aus der Affäre ziehen und bewies so, dass die Moral im Team stimmt.

 

Dabei ging der Matchplan bis zur 15 Minute (4:6) auf. Die Abwehr ging gestützt vom starken Torhüterduo Noll/Wiedekind engagiert zu Werke und im Angriff wurde geduldig bis zur klaren Chance gespielt. Doch danach riss der Spielfaden. Mit zahlreichen technischen Fehlern und überhasteten „Touristenwürfen“ lud man die MSG ein, die ihre Gegenstöße meist humorlos versenkten.

Beim 13:25 (40.) drohte ein Debakel, doch Hörstein-Michelbacher besannen sich auf die gute Anfangsviertelstunde und bissen sich zurück in die Partie und versöhnten so das geduldige Publikum mit einer starken Schlussviertelstunde.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte „Teamspirit stimmt. Punktuell blitzt das spielerische Potenzial der Mannschaft auf und kämpfen können wir sowieso. Ich bin mir sicher, dass wir so noch für die eine oder andere Überraschung sorgen können.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Frank  Wiedekind –

Johannes Lutz (5), Christian Stenger (3/2), Johannes Stais (1), Steffen Spiegel (1), Jan Diederichs (2), Kilian Schmidt, Sebastian Hee (3), Luca Eser (4), Stefan Noll (9/2), Nils Brise (1).


TV Erlenbach - HSG Hörstein/Michelbach 31:22 (17:11)

 

Mit quasi dem letzten Aufgebot verstärkt durch M2-Torwart Marius Neumann und München-Rückkehrer Matthias Lotz fehlten Entlastung für die Stammsechs und Durchschlagskraft im Angriff um die klare Niederlage zu verhindern.

 

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel blieb die HSG acht Minuten ohne Gegentor, hatte einen 4:0-Lauf doch beim 20:15 ließ man dann noch drei weitere Angriffe ungenutzt. Danach war der Drops gelutscht. Die Hausherren faden ihren Spielfaden wieder und siegten am Ende verdient aber einen Tick zu hoch.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Hut ab vor den Jungs die auf der Platte standen! Die haben wirklich alles gegeben. Aber irgendwann waren halt die Körner verpulvert und mit zunehmender Spielzeit waren die Konzentrationsfehler vorprogrammiert. Leider hat sich die Liste der Langzeitverletzten erweitert. Hoffen wir mal, dass in der restlichen Ski-Saison unfallfrei überleben.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Marius Neumann –

Johannes Lutz (6), Tim Olthoff (2/1), Christian Stenger (5/3), Johannes Stais (2), Steffen Spiegel (1), Jan Diederichs (3), Kilian Schmidt (2), Matthias Lotz.

 


HSG Aschafftal - HSG Hörstein/Michelbach 30:16 (17:8)

 

Beim Gastspiel in Hösbach bot der stark dezimierte Kader gegen den Klassenprimus trotz der klaren Niederlage eine ansprechende Leistung. Ein gut aufgelegtes Torwartduo und eine äußerst engagierte Deckungsreihe erkämpften sich ein achtbares Endergebnis.

Bis zum 7:4 in der 13. Minute konnten die Gäste die Partie offen gestalten, danach dominierten Die Hausherren mit einer massiven Deckungsreihe die Partie und kamen durch ihr schnelles Spiel zur auch in der Höhe verdienten 17:8-Pausenführung.

 

Nach dem Wechsel musste man den zahlreichen Ausfällen Tribut zahlen. Es schlichen sich im Angriff mehr und mehr Fehler ein, die die Aschafftaler zu humorlos vorgetragenen Gegenstößen ein.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Trotz der klaren Niederlage bin ich stolz aufs Team. Besonders das wir nach der Auszeit in der 54. Minute nochmals die Konzentration hochfahren konnten und die letzten sechs Minuten 1:1 unentschieden gespielt haben, zeigt, dass die Einstellung stimmt! Dies macht Mut für die Rückrunde in der wir mit etwas stabilerem Kader sicherlich den einen oder anderen Gegner überraschen werden.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Frank Wiedekind –

Johannes Lutz (5), Tim Olthoff (3/2), Christian Stenger (1), Johannes Stais, Steffen Spiegel (1), Jan Diederichs (4), Kilian Schmidt (2), Sebastian Hee.


HSG Hörstein/Michelbach – HSG Haibach/Glattbach 19:29 (6:17)

 

Eine desaströse Angriffsleistung der Hausherren brachte eine frühe Entscheidung. Eine schnelle Auszeit (7.) verpuffte ebenso wie zahlreiche Umstellungen in Angriff und Abwehr. Spätestens beim 2:12 war der Drops gelutscht und der Gäste-Keeper hatte mindestens einen dicken Zeh, da so ziemlich jeder vergeblich ein Tunnel versuchte.

 

Nach der Umstellung auf eine sehr offensiv ausgelegten 3:2:1-Deckung kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten mit Kampfgeist und klareren Angriffsaktionen das Endergebnis noch im Rahmen halten.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Vielleicht müssen wir der ersten Halbzeit schon mal den Wettkampfmodus simulieren. Die zweite Halbzeit haben wir ja gewonnen und haben eine vernünftige Vorstellung geboten.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Frank Wiedekind –

Johannes Lutz (1), Tim Olthoff (2), Christian Stenger (4/3), Johannes Stais (1), Luca Ehser (5), Stefan Noll (3), Jan Diederichs (2), Lennart Amberg (1), Kilian Schmidt, Sebastian Hee.


HSG Hörstein/Michelbach – TV Kleinwallstadt 21:43 (9:23)

 

Im Kellerduell kamen die Hausherren nach zwei Siegen wohl nicht mit der überraschenden Favoritenrolle zurecht und gingen sang- und klanglos gegen hochmotivierten Kleinwallstädter unter.

Vom Anpfiff an waren die HSG-Aktionen in Abwehr und Angriff mit haarsträubenden Fehlern durchsetzt. Nach dem 4:16 (20.) war die Adventsmesse frühzeitig gelesen.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Alles was heute lief waren einige verschnupfte Nasen. Der TVK hat uns eindeutig aufgezeigt, wo unsere Defizite liegen. Während sie aus einem Guss agierten, blieb bei uns vieles Stückwerk – halt ein Spiegelbild der aktuellen Trainingssituation.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Frank Wiedekind –

Johannes Lutz (1), Tim Olthoff (1), Christian Stenger (2), Johannes Stais, Steffen Spiegel (1), Luca Ehser (2), Stefan Noll (1), Jan Diederichs (5), Lennart Amberg (6/6), Kilian Schmidt (2), Basti Klemm.


HSG Erbach/Dorf-Erbach - HSG Hörstein/Michelbach 26:27 (17:15)

 

Die HSG Hörstein/Michelbacher entwickeln sich zu den „Combackern“ der Liga. Auch im Odenwald sah es nach dem 4:10 (13.) und 5:12 (18.) nach einer deftigen Rutsche aus. Doch das Team bewies erneut Charakter und biss sich angetrieben vom gut aufgelegten und gut erholten Keeper Frank Wiedekind zurück in die Partie. Nach kleinen Feinjustierungen in der Kabine waren es dann zwei Treffer durch Stefan Noll, die die erste Führung zum 24:23 (46.) brachte. In der dramatischen Schlussphase gab die Nervenstärke der „Comebacker“ den Ausschlag als Johannes Stais quasi mit der Schlusssirene den viel umjubelten Auswärtssieg markierte.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Komischerweise war ich mir jederzeit sicher, dass wir die Partie nicht verlieren werden. Meine Jungs sind zu immer in der Lage, taktische Kniffe schnell umzusetzen. Verbunden mit einer super Einstellung ist das schon eine tolle Kombi!“

Das gesamte Team bedankt sich bei den mitgereisten Fans und freut sich auf Euch, wenn Ihr uns im nächsten Kellerduell lautstark unterstützt.

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Frank Wiedekind –

Johannes Lutz, Tim Olthoff (4), Christian Stenger (2), Johannes Stais (5), Steffen Spiegel (2), Luca Ehser (4), Stefan Noll (6), Jan Diederichs (2), Lennart Amberg (2/1), Kilian Schmidt.

 


HSG Hörstein/Michelbach – HSG Rodenstein 33:28 (13:16)

 

Mit dem aufopferungsvollen Kampf um jeden Quadratzentimeter Kahltalhalle belohnten sich die Hörstein-Michelbacher dank einer überragenden und nahezu fehlerfreien zweiten Halbzeit mit einem verdienten und lang herbeigesehnten 33:28-Erfolg.

Neuntes Spiel, neunte Aufstellung. Dementsprechend kamen die Hausherren trotz 2:0-Blitzstart lange nicht so richtig ins Spiel. Während die Abwehr im Positionsspiel solide stand, lud die Fehlerquote in der Offensive die Rodensteiner zu zahlreichen Gegenstößen ein.

In der Pause wurde dann auch nachjustiert und die Hausherren kam mit neuem Mut aus der Kabine. Mit der offensiven Deckung zwangen sie die Gäste leichten Ballverlusten und münzten diese mit einem 5:0-Lauf zum 22:19 aus. Die Odenwälder legten noch eine Schippe Intensität drauf, scheiterten aber einerseits am wiederholt starken Tommy Noll im Kasten und der eigenen Disziplin.

Angetrieben vom lautstarken Publikum ließen die Hörstein-Michelbacher nichts mehr anbrennen und schaukelten die ersten Punkte souverän über die Zeit.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Kompliment ans Team! Die Jungs haben sich mit heißem Herz und kühlen Kopf diesen Sieg verdient. Wir hatten diese Saison schon dreimal eine Partie gekippt und keine KO-Qualitäten. Diese haben wir nun eindrucksvoll nachgewiesen.“

Das gesamte Team bedankt sich für die sensationelle Zuschauerunterstützung und die Treue auf der Punkt-Durststrecke. Sicherlich werden wir gemeinsam noch den einen oder anderen Punkt feiern können.

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Marius Neumann –

Johannes Lutz (2), Tim Olthoff (3), Christian Stenger (5/4), Johannes Stais (3), Steffen Spiegel (6), Luca Ehser (9), Markus Uftring, Matthias Uftring (3), Mirko Hempell, Stefan Noll (2)


HSG Stockstadt/Mainaschaff - HSG Hörstein/Michelbach 26:23 (15:12)

 

In einer kampfbetonten Partie endschieden in der Schlussphase die besseren Wurfnerven der Gastgeber die Partie. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle vom Anpfiff an gerecht und setzten sich scheinbar mühelos über 12:7 (18.) auf 15:9 (24.) ab. Doch die Hörstein-Michelbacher glaubten zu jeder Zeit an ihre Chance und bissen sich in die Partie zurück. Debütant Fynn Hofmann erwischte einen Sahnetag und parierte einige Hochkaräter und mit einem 3:0-Lauf sah es zur Pause wieder deutlich freundlicher aus. Das Nachjustieren in der Halbzeit zeigte dann Früchte. Die Gäste bekamen deutlich besseren Zugriff in der Abwehr und fanden im Angriff klare Lösungen.

Als Routinier Tommy Noll dann wieder zurück in den Kasten kam und diesen mit einigen Glanzparaden vernagelte erzielte Christian Stenger zunächst den Ausgleich und Basti Klemm dann die erste leider auch die letzte Führung zum 20:21 (47.). Danach brachte man sich mit zwei vergebenen Strafwürfen und versemmelten Großchancen um den verdienten Lohn.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Trotz der Niederlage bin ich stolz aufs Team. Wir haben einen großartigen Fight abgeliefert, leider aber die KO-Qualitäten vermissen lassen. Nach der grandiosen Aufholjagd und der ersten Führung haben wir es verpasst, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Partie zu dominieren.“

 

Im nächsten Heimspiel gegen Rodenstein setzen wir auf Eure lautstarke Unterstützung, damit dann auch die 50:50-Entscheidungen der Schiris häufiger zu unseren Gunsten ausfallen.

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Fynn Hofmann –

Johannes Lutz (3), Bastian Klemm (2), Tim Olthoff (2), Christian Stenger (1), Lennart Amberg (3), Johannes Stais (1), Nils Brise, Steffen Spiegel (2), Vincent Schramm (1), Luca Ehser (8)

 


HSG Hörstein/Michelbach – MSG Groß-Zimmern/Dieburg 16:39 (9:20)

 

Im Duell Klassenprimus gegen Kellerkind konnte die HSG zehn Minuten bis zum 6:7 Paroli bieten. Danach übernahmen die Gäste eindeutig das Kommando und setzen sich mit cleverer Deckung und humorlosen Tempospiel ab.

Auch nach dem Wechsel mühten sich die Hausherren redlich und wehrten sich gegen eine noch größere Klatsche und hätten sicherlich das eine oder andere Tor mehr verdient.

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „So blöd es klingt, aber ich bin angesichts der Umstände mit dem Ergebnis und dem Spielverlauf zufrieden. Mein Team hat bis zur letzten Minute gekämpft und nie die Köpfe hängen lassen. Mit diesem Spirit werden wir im November mit Sicherheit auch punkten.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Moritz Kerker–

Johannes Lutz (4), Bastian Klemm (1), Tim Olthoff (1), Kilian Schmidt, Christian Stenger (4/4), Lennart Amberg (1), Sebastian Hee, Johannes Stais (4), Max Hubert (1), Markus Uftering, Matthias Uftering, Nils Brise.


HSG Odenwald - HSG Hörstein/Michelbach 33:19 (17:9)

 

Trotz eines starken Torhütergespanns war die HSG im Odenwald chancenlos und musste sich deutlich geschlagen geben.

Bis zum 8:6 (16. Minute) konnte man noch Paroli bieten, doch technische Fehler bestraften die Hausherren meist mit humorlos vorgetragenen Gegenstößen. Die Gäste mühten sich zwar jeder Zeit redlich und wehrten sich nach Kräften, doch letztendlich fand man gegen das schnelle Spiel der Odenwälder kein geeignetes Mittel.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Das Spiel hat uns einen eindeutigen Spiegel vorgehalten. Während bei den Odenwäldern jedes Rad ins nächste greift, ist bei uns halt vieles Stückwerk. Mit Moral und Kampfgeist kann man zwar einiges kaschieren, aber reibungslose Abläufe halt nicht.

Im nächsten Heimspiel wird´s dann ein noch dickeres Brett gegen den torhungrigen Tabellenführer zu bohren geben, ehe dann Gegner kommen gegen die wir punkten werden.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Moritz Kerker–

Johannes Lutz (5), Tim Olthoff (2), Steffen Spiegel (2), Luca Ehser (5),Kilian Schmidt (1) Christian Stenger (1), Lennart Amberg (1/1), Jan Diederichs (2), Johannes Stais.


HSG Hörstein/Michelbach - HSG Aschaffenburg 08 28:34 (15:17)

 

Die Gastgeber haben als erstes den Ball und können das erste Tor für sich entscheiden. Nach einer gelben Karte für Spiegel S. kann die HSG Aschaffenburg 08 mit einem 7-Meter den Ausgleichtreffer erzielen. Die folgenden zehn Minuten sich von einem ständigen Schlagabtausch geprägt und beide Mannschaften stehen sich absolut auf Augenhöhe gegenüber. Somit steht es in der 10. Spielminute 7:7. Danach gelingt es den Gästen zeitweise die  Oberhand zu gewinnen und sie können sich bis zu 22. Minute mit zwei Toren Vorsprung etwas von der HSG Hörstein/Michelbach absetzen. Diese schafft es nicht mehr bis Ende der Halbzeit diesen Rückstand aufzuholen und so gehen die Teams mit einem Zwischenstand von 15:17 in die Halbzeitpause. 

 

Anfang der zweiten Hälfte verpassen die Gastgeber leider den Anschluss, so kann die HSG Aschaffenburg 08 in den ersten sieben Minuten einen Vorsprung von sieben Toren aufbauen. Bis der Trainer der HSG Hörstein/Michelbach die grüne Karte zückt und versucht seine Mannschaft aufzuwecken. Dies gelingt die folgenden 15 Minuten jedoch nicht, die Gastgeber finden keinen Anschluss und können sich nur mühselig bis 10 Minuten vor Schlusspfiff auf einen 3-Tore-Rückstand herankämpfen. Dieser Anstand ist jedoch sehr schnell wieder vertan und die Gäste können sich bis kurz vor Abpfiff wieder mit sechs Toren absetzen. Das Schiedsrichtergespann pfeift die Partie nach 60 Minuten Spielzeit und einem Stand von 28:34 ab. 

 

 

Torschützen HSG Hörstein/Michelbach:

Ehser 12, Lutz 6, Spiegel 2, Diederichs 2, Olthoff 2, Stenger C. 2, Amberg 0/1

 

 

Torschützen HSG Aschaffenburg 08:

Meyer 5/5, Pfirsching 7, Schüssler 6, Zellner 5, Seltsam 3, Bayer 2, Braun 1


TV Niedernberg - HSG Hörstein/Michelbach 28:27 (18:13)

 

Nach grandioser wie kräfteraubender Aufholjagd und erster Führung  (53.) fehlte in den letzten Minuten der Killerinstinkt, um sich für eine tolle kämpferische Leistung mit Punkten zu belohnen.

 

Nach ausgeglichenem Beginn (5:4, 10. Minute) lief dann bei der HSG außer einigen verschnupften Nasen so gut wie nichts mehr. Technische Fehler und Fahrkarten bestraften die Niedernberger mit humorlos vorgetragenen Gegenstößen zum 18:13 Pausenstand.

 

Zur zweiten Hälfte kamen die Gäste wie verwandelt aus der Kabine und bissen sich in die Partie. Mit deutlich kompromissloserer Deckungsarbeit und geringer Fehlerquote holten die Gäste Tor um Tor auf. Beim 22:22 (47.) durch Christian Stenger war die Begegnung wieder völlig offen und als Kilian Schmidt per Gegenstoß die erste Führung zum 26:25 (53.) schienen Punkte in greifbarer Nähe. Doch nach dem 26:27 (55.) durch Steffen Spiegel war das Tor-Pulver verschossen.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Klasse. Wir haben als Team Charakter bewiesen und uns super zurück in die Partie gekämpft. Die phasenweise diskutablen Schiri-Entscheidungen haben wir souverän weggeatmet und uns auf unsere Leistung fokussiert. Mit dieser Einstellung gepaart mit deutlich verbesserter Angriffsleistung werden wir auch punkten. Vielleicht sogar pünktlich zum Hörsteiner Herbst.“

 

Aufstellung:

Maximilian Hilbert,–

Johannes Lutz (3), Bastian Klemm (2), Tim Olthoff, Steffen Spiegel (5), Luca Ehser (7),Kilian Schmidt (1) Christian Stenger (5/3), Lennart Amberg, Jan Diederichs (3), Sebastian Hee.


TV Großwallstadt II - HSG Hörstein/Michelbach 28:16 (14:6)

 

Trotz der klaren Niederlage konnte die HSG erhobenen Hauptes die Platte verlassen. Die Hausherren angetriebenen von einer lautstarken Kulisse überzeugten von Anpfiff an mit einer kompakten und aggressiven Deckung. Bis zum 5:3 (10.) konnte man die Partie halbwegs offen gestalten, doch in der Folgezeit häuften sich die Fehlversuche und der TVG setzte sich kontinuierlich zum 14:6-Pausenstand ab.

 

Nach dem Wechsel drückte der TVG nochmals aufs Tempo und setze sich durch vier Cooper-Tore auf 20:7 ab. Die HSG stemmte sich jedoch gegen ein zu befürchtendes Debakel und hielten die Partie durch geduldiges Angriffsspiel letztendlich im Rahmen.

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Mein Team hat trotz der klaren Niederlage Charakter bewiesen, bis zum Ende gekämpft und die taktische Marschroute befolgt. Besonders gefreut haben mich die vier humorlos versenkten Treffer vom „Umschüler“ Moritz, dann da sieht man, was Training bewirken kann. In den nächsten beiden Partien erwarten uns Gegner aus Augenhöhe. Bei entsprechender Tagesform sind da durchaus Punkte in Reichweite.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Maximilian Hilberg–

Johannes Lutz (3), Bastian Klemm (2), Tim Olthoff, Steffen Spiegel (2), Jan Diederichs (1),Maximilian Hubert, Nils Briese (1), Christian Stenger (2/1), Kilian Schmidt (1), Moritz Kerker (4).


TV Beerfelden - HSG Hörstein/Michelbach 39:20 (14:10)

 

Das quasi letzte Aufgebot konnte bis zum 11:9 (25.) Paroli bieten und ging mit einem achtbaren 14:10 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war die Hypothek zweier Zeitstrafen schlicht zu viel.

 

Der TV drückte mächtig aufs Gaspedal und sorgte mit dem 19:11 (33.) für die Vorentscheidung. Die HSG mühte sich redlich. Sobald man ins defensive Positionsspiel kam, konnte man die Hausherren mit viel Laufbereitschaft ärgern. Aber im Angriff fehlte die finale Durchschlagskraft. Technische Fehler und überhastete Fehlwürfe luden den Gegner zu meist humorlos abgeschlossenen Gegenstößen ein.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Ich kann meinen Männern keinen Vorwurf machen. Sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben. Mit etwas mehr Abgezocktheit hätten wir das Ergebnis knapper halten können. Entscheidend ist halt, dass wir aus den Fehlern lernen! Und da bin ich angesichts der anschließenden Kabinengespräche zuversichtlich.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll,–

Bastian Klemm (7), Tim Olthoff (1), Maximilian Hubert (2), Nils Briese (2), Christian Stenger (2/2), Lennart Amberg (5/3), Moritz Kerker (1), Sebastian Hee.


HSG Hörstein/Michelbach – TV Erlenbach 26:27 (13:15)

 

In einer jederzeit packenden BOL-Partie hätten beide Teams mit einer Punkteteilung Leben können, doch am Ende siegten die Gäste dank breiter besetzten Bank.

Nach ausgeglichenem Beginn bekam die HSG Oberwasser und setze sich auf 10:7 (20.) ab. Die Auszeit des TV brach den Rhythmus. Mit einem 4:0-Lauf drehten die Erlenbacher die Partie und gingen etwas glücklich mit 15:13 in die Pause.

 

Auch nach dem Wechsel dominierten zunächst die Gäste und führten komfortabel 20:17 (40.).

Doch angetrieben vom gut aufgelegten Keeper Thommy Noll kämpfte sich die HSG zurück in die Partie. Beim 22:22 (52.) witterte man an Auftaktpunkten. Doch die Gäste setzen sich erneut mit zwei Toren ab. Mit einer sehr offensiven 3:2:1-Deckung setze man den TV noch unter Druck, aber mehr als das 26:27 kurz vorm Abpfiff war nicht mehr drin.

 

Trainer Michael Mehrpahl resümierte: „Meine Männer haben super gekämpft und die taktische Marschroute umgesetzt solange die Füße sie trugen. Am Ende fehlte uns im Angriff die Durchschlagskraft in der Breite. Mit ein paar technischen Fehlern weniger, wäre mehr drin gewesen.“

 

Aufstellung:

Thomas Noll, Maximilian Hilberg, Frank Wiedekind –

Johannes Lutz (9), Bastian Klemm (3), Tim Olthoff (4), Jan Diederichs (6), Maximilian Hubert, Nils Briese, Christian Stenger (4/4), Lennart Amberg, Moritz Kerker.